Archive for Oktober, 2012

Angestellte Vers.1 – Klassendiagramm

Dienstag, Oktober 23rd, 2012

Angestellte Vers.1 – Objekte und Klasse

Dienstag, Oktober 23rd, 2012

Angestellte Vers.1 – nur Klassen

Dienstag, Oktober 23rd, 2012

Rechnungsdruck durch Nachrichtenverkehr

Dienstag, Oktober 23rd, 2012

Angestellte Vers.1 – GenSpez III + Polymorphismus

Dienstag, Oktober 23rd, 2012

Angestellte Vers.1 – GenSpez II

Dienstag, Oktober 23rd, 2012

Angestellte Vers.1 – GenSpez I

Dienstag, Oktober 23rd, 2012

Konzeptionelle Modellierung I

Montag, Oktober 22nd, 2012

Auch in der objektorientierten Theorie gilt, wie in allen anderen Methoden zur Modellierung von Datenstrukturen, dass zu Beginn der Anwendungsbereich strukturiert werden muss. Dazu müssen Realweltphänomene, Attribute und Methoden in Zusammenhang gebracht werden. Folgende einfachen Faustregeln helfen dabei:

  1. Ein Realweltphänomen, das identifiziert und durch mindestens ein Attribut beschrieben wird, wird zur Klasse.
    Wird z.B. in einer Unternehmensdatenbank zu Projekten die Projetkbezeichnung (bezProjekt) gefunden, liegt erst mal nur ein Attribut vor, eines das z.B. bei ANGESTELLTEN festhalten könnte, in welchen Projekten sie mitarbeiten. Kommt aber ein zweites Attribut hier hinzu, z.B. Projektdauer (dauerProj) oder auch ein drittes (Projektbudget: budgetProj), dann werden die Projekte zu einer eigenen Klasse.
  2. Legt man die Klasse dann durch Zuweisung der restlichen Attribute und Methoden endgültig fest, muss man unbedingt darauf achten, dass sich alle Attribute auf ALLE Objekte der Klasse beziehen.
    Hat man z.B. in einer Klasse ANGESTELLTE „normale“ Mitarbeiten und Entwickler und es taucht das Attribut Programmiersprache (ps) auf, dann ist dies nur für einen Teil der Angestellten gültig, d.h. die Klasse muss zerlegt werden in zwei verschiedene, ENTWICKLER und SONSTIGE_ANGESTELLTE.
  3. Stellt man fest, dass mehrere Klassen entstehen, deren Attribute und/oder Methoden sich teilweise überlappen, liegt die in der Lehrveranstaltung besprochene Generalisierung/Spezialisierung vor. Diese ist dann anzulegen

Für Kenner der relationalen Datenbanktheorie: Punkt 2 ersetzt einen Teil der Überlegungen (2NF, 3NF), die man dort zur Normalisierung von Relationen macht. Beziehen sich alle Attribute auf alle Objekte, kann es die in 2NF und 3NF diskutierten Redundanzen nicht geben.

Attribute

Montag, Oktober 22nd, 2012

Bedenken Sie auf Ihrem Weg zum Klassendiagramm, dass auch die objektorientiert Theorie attributbasiert ist. Sie gehört auch zu den „attribute based approaches“, wie dies die angelsächsische Fachliteratur nennt, zusammen mit dem größten Teil der Datenbanktheorie.

Daran ändern auch die Versuche rund um NoSQL-Datenbanksysteme nichts. Dazu mehr in der Lehrveranstaltung.

Machen Sie sich also ganz klar, was Attribute sind, wie ihr Aufbau ist, usw. Auch dazu finden Sie Ausführen in [Staud 2006].

JLS

Erste Schritte

Montag, Oktober 22nd, 2012

Vergessen Sie über allen unseren Ausflügen in die objektorientierte Theorie nicht die Grundlagen, d.h., die ersten Schritte, die zum objektorientierten Modell / zum Klassendiagramm führen.

1. Anwendungsbereich analysieren und „erschließen“

Der erste Schritt ist, den Anwendungsbereich zu analysieren. Für uns Wirtschaftsinformatiker heißt das, von den Geschäftsprozessen auszugehen und von diesen die benötigten Attribute und Methoden abzuleiten.

2. Attribute strukturieren – Objekte finden

Von den Attributen und Methoden werden dann die Objekte abgeleitet. Denken Sie an die in der Lehrveranstaltung diskutierte Regel für das Finden der Objekte und an die Definition von Objekten:

Ein Realweltphänomen wird zum Objekt, wenn es durch mindestens ein Attribut identifiziert und durch mindestens ein weiteres beschrieben wird.

Auch Methoden geben oft Hinweise auf Objekte. Von einer Methode Gehaltszahlung kann unschwer auf Objekte des Typs ANGESTELLTE geschlossen werden.

3. Klassen bilden

Von den gefundenen Objekten werden dann die Objektklassen abgeleitet. Denken Sie an die in der Lehrveransaltung diskutierte Regel für das Finden bzw. Festlegen der Objektklassen und an die Definition von Objektklassen:

Objekte mit denselben Attributen und Methoden werden in einer Klasse zusammengefasst …

Näheres im Textmaterial. Auch hier geben Methoden oft Hinweise!

4. Mustererkennung

Entdecken Sie die diskutierten Muster in den Klassen (u.a. Gen/Spez, Aggregation, Komposition, Typ/Einzelobjekt; usw.) und berücksichtigen Sie sie in Ihrem Modellentwurf.

5. Assoziationen

Sozusagen zu den Basismustern gehören die ganz normalen Assoziationen. Sie müssen gefunden und in das Modell eingefügt werden.

6. Assoziationsklassen

Falls eine Assoziation Attibute und/oder Methoden aufweist, legen Sie eine entsprechende Assoziationsklasse an.

Bei all dem ist die Semantik des Anwendungsbereichs, bzw. die Semantik der Geschäftsprozesse von zentraler Bedeutung. Ohne deren Berückschtigung geht es nicht.

JL Staud