Mehrwertigkeiten – nicht nur bei Assoziationen

In Klassendiagrammen können Mehrwertigkeiten bei Attributen und bei „structure types“  ausgedrückt werden, ohne eine neue Klasse anzulegen.

Beispiel:

Das Attribut PS (Programmiersprache) in einer Klasse ANGESTELLTE hat – wie Sie ja wissen – u.U. mehrere Ausprägungen. Z.B. wenn jemand, C, Java und PHP beherrscht. Dann kann dies ausgedrückt werden, indem bei diesem Attribut in der Klasse folgendes angegeben wird:

PS: string [1..*]

Mit dem Ausdruck [1..*] wird also ausgedrückt, dass ein Angestellter mindestens eine, evtl. aber auch mehrere Programmiersprachen beherrscht.  Entsprechend würde

PS: string [*]

bedeuten, dass es auch Angestellte gibt, die keine PS beherrschen.

Genauso für „structure types“. Hier können wir angeben, dass u.U. mehrere dieser Informationen möglich sind.

Beispiel:

adresse: AdressenT [1..*]

Dies bedeutet, dass die Objekte der Klasse mindestens eine aber u.U. auch mehrere Adressen haben.

Mit dieser Ausdrucksform von Mehrwertigkeit werden die Klassendiagramme deutlich kleiner.

 

 

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